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Schleswig-Holstein waren zur Einweihungsfeier ins Hotel Gardels gekommen. Die Altentagesstätte wurde zu einem festen Bestandteil der Sozialarbeit, bereits 1966 konnten 2400 Gäste in der Begegnungsstätte empfangen werden.
Während in den fünfziger Jahren die Jugendarbeit durch die JRK-Schulgemeinschaft unter Leitung von Herrn Rektor Armin Schulze geleistet wurde, bildeten sich in den sechziger Jahren Gruppen auf freiwilliger Basis. Es wurden ein Spielmannszug und ein Fanfarenzug organisiert, der 1969 siebzig Mitglieder zählte.
1969 begann die Aufstellung von Katastrophenschutzeinheiten, woran sich der Ortsverein maßgeblich beteiligte. Bis 1983 wurden Fahrzeuge und Material in großem Umfang beschafft und ein Sanitätszug zusammen mit dem Ortsverein Dingerdonn gebildet.
Unter der Leitung des 1.. Vorsitzenden Willi Kaspereit lief 1974 die Aktion ,,Essen auf Rädern" an. Mit einem gespendeten Pkw Passat wurden wöchentlich Menüs für alte, gebrechliche und behinderte Personen ausgefahren, und 1977 wurden bereits 4500 Essenportionen verteilt.
Im gleichen Jahr konnte der wieder neu gewählte 1. Vorsitzende, Dr. Schulze, in der Altentagesstätte den 2500 Besucher begrüßen. Regelmäßig führte der Ortsverein zweimal im Jahre Blutspendetermine durch, wodurch .im Jahr rund 300 Blutkonserven den Krankenhäusern zur Verfügung gestellt wurden.
1979, zur winterlichen Schneekatastrophe, war der gesamte Ortsverein mit 35 Einsatzkräften 1029 Stunden im Einsatz.
1981 wurde Ernst Neumann zum 1. Vorsitzenden gewählt. Unter Leitung von Frau Elisabeth Hackbarth wurde ein begeistert aufgenommener „Seniorentanz regelmäßig durchgeführt.
Das Grundstück Bahnhofstraße 28 soll eine Behinderten- Begegnungsstätte werden und gleichzeitig das Material und die Rettungsfahrzeuge des Katastrophenschutzes aufnehmen.
Das Grundstück wurde angekauft und soll bis 1983 für die vorgesehenen Zwecke umgebaut werden.
Auf internationaler Ebene sind die Einsätze des Zugführers des Sanitätszuges, Herrn Roland Sattler, im Erdbebengebiet in Italien und bei der Flüchtlingskatastrophe in Thailand erwähnenswert.
1983 meldet der Ortsverein des DRK 400 Mitglieder, davon 40 Aktive, die auch im Sanitätszug des Katastrophenschutzes mitwirken.
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